change

I seem to be in fast forward mode while also in burn out and slowing down …

does that make any sense?

probably not. and this is how it is.
I sleep so much, and when I don´t my brain goes into alarm mode. I am again changing everything up, and I think so often of the words of my Dutch aunt who said, when I was 28 and breaking up with a boyfriend: „oh, we had so hoped that you finally settled down“ … It makes me laugh now. I am 52. And not settling down.
Why would I? and for what, for whom?
Yes, I do feel like a bit of stability would totally improve my life (and my mental health) and: I will never ever „settle down“.
Not like that. I want growth and change and learning. Every time I tried to „settle down“, or, worse, whenever I tried to fit in, I died internally …

Yesterday a woman asked me what kind of art I am making and whether I could show her something … and then it hit me that I had erased my website some months ago in a fit of rage and sadness and disappointment … so … I googled myself … and got to see some of my work online … (plus an old interview on YouTube) and it did something weird to me.
It felt old and also it felt like an abandoned part of me that is still there. And I still have not found a way to re-integrate it into my life. I do not want to revisit the past … and also: there is a lot of unexpressed anger in me when it comes to my art and a lot of sadness …
My abandoning my art is not something that I have done in a totally „clean“ way … I felt stuck and I felt abandoned and betrayed and I reacted.
One part really is the loss of faith in my creativity and one part is lack of support … And to being treated in a shitty way.

so, where I do I go from here?
Yesterday in Althüttendorf, we got the old huge bed out of the tiny little wooden hut … and a big table in … theoretically I could start working there.

It scares me. What will I encounter? Do I even wish to start again? What do I fear? And is there an excitement that I don´t want to feel? Out of fear that it will be crushed. again.

On this laptop, the one I use on a daily basis, there are no old files, no art, nothing from my former identity.

this is the interview on YouTube that I discovered when I googled myself:

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and some pictures from a camera roll I just got back.
Gerswalde and Mallorca

müde

Ich bin tief müde. In allen Hinsichten.
Ich habe Angst.
Ich bin einsam.
und merke, dass es wohl kaum ein Thema gibt was Menschen mehr Angst macht und bei dem sie mehr in die Abwehr gehen als bei dem Thema Einsamkeit.

Es ist gut, dass ich weiss, dass es meistens ein Art von Widerstand ist, die Menschen dazu bringt meinem „ich fühle mich einsam“ mit guten Ratschlägen oder Kommentaren wieso sie nicht einsam sind, oder mit einem „wir sind alle einsam“ zu begegnen …
Und doch, manchmal habe ich darauf keinen Bock mehr.
Am schlimmsten ist fast dieses: „dann mach was, du bist selbst verantwortlich“ … oder ist es das „ich dachte immer dass ich meine Einsamkeit in einer Partnerschaft verliere und habe rausgefunden dass das nicht geht“ … während die Person in einer Partnerschaft ist …
Hallo, ihr Lieben, ich bin nicht dumm, nicht blöd und auch nicht unreflektiert und schon gar nicht un-therapiert.
Es ist nicht so, dass ich mich zuhause einschliesse und mich dann über Einsamkeit beschwere und auch nicht so dass ich mir eine co-Abhängigkeits Beziehung wünsche.
Nein: einfach mal kurz zuhören bitte.
sonst fühle ich mich noch einsamer. Und teile das dann auch nicht mehr.

Das Leben leben trotz allem

Random Fotos aus 2021 …

Es ist nicht schön, was passiert in Europa. Ich habe Angst und ich bin nicht die Einzige. Wundern tun mich die Wahlresultate nicht, dass eine Menge total schief läuft und Menschen in ihren „bubbles“ keinen Bezug mehr zu anderen haben, das ist nicht erst seit gestern so. Dass wir keine Verantwortung für unser Leben übernehmen wollen, dass wir lieber glauben, dass unsere Mitmenschen an unserer Misère schuld sind als vielleicht ein ultra kapitalistisches patriarchales System, das ist wesentlich einfacher als uns mit der Frage zu beschäftigen: was passiert, wenn unsere Gesellschaft sich wirklich radikal ändern muss, und was bedeutet das an „Verlust“ von Pseudowerten an die wir gewöhnt sind zu glauben. Was müssen wir dann hinterfragen? Wie viel? Und wie unbequem wird das sein? Auf welche Escapisms müssen wir verzichten? Und um was zu gewinnen?
Leben. Leben können wir gewinnen, Lebendigkeit, Freiheit. Eine Freiheit die nicht darin besteht Reiseorte von unserer „bucket list“ (was für ein bescheuerter Name) zu streichen, sondern die Freiheit lebendig zu sein. Nicht die tiktok Freiheit mit make up tutorials anderen Frauen beizubringen ihre Haut tot zu spachteln sondern die Freiheit unser Leben zu gestalten, auch unser inneres Leben.
Was bedeutet es für mich? Zur Ruhe kommen zu dürfen. Ein Dach über dem Kopf zu haben, Essen was nicht aus Chemie besteht, Freund*innen treffen zu können, mich frei zu bewegen ohne Angst angegriffen, umgefahren, angepöbelt oder ausgegrenzt zu werden. Den Vögel beim Fliegen zuzuschauen. In meinen Garten zu fahren ohne die Angst ihn zu verlieren weil weisse Männer mit ihrer Macht nicht klar kommen, mich zeigen zu können ohne angst, dass sich durch meine Ehrlichkeit und Offenheit jemand sich in seiner Macht bedroht fühlt und mich ausgrenzt. Und auch zu verzichten auf shoppen als Seelenfutter, nicht in den Flieger zu steigen und zu denken dass wenn ich nicht weit verreise ich irgendetwas verpasse, Mich trauen zu hause zu sein und ohne Netflix o.ä. im Hintergrund zu schreiben, zu lesen, zu denken. Instagram von meinem handy zu löschen. Auf pseudo Kontakte verzichte die eine Leere und Einsamkeit füllen sollen und Verantwortung zu übernehmen für mein Leben.
Und dann gibt es Tage wie heute an denen ich nur mich verstecken möchte, meine Wut und meine Traurigkeit und meine Angst kaum unter Kontrolle bekomme und mich frage: macht das Alles noch sinn was ich plane zu tun und tue?
Und: was fehlt mir? Denn mir fehlt etwas fundamentales.
Ich habe geschlafen heute Nachmittag, und geträumt, und in diesem Traum fühlte ich eine starke, eine körperlich spürbare Sehnsucht, nach meiner Kunst, nach meinem Vater, nach einem Zuhause. Ich habe das Haus meines Vaters vermisst, das in der Küche sitzen zusammen, den Tisch decken, das leckere Essen von Maggy. Ein Zuhause. Das werde ich nie wieder bekommen. Ich frage mich ob die wirkliche Trauer um meinen Vater jetzt, 5 Jahre nach seinem Tod erst beginnt? Ich habe die letzten Jahre so krass mein Leben umgeworfen, verändert, Chaos und Unruhe gestiftet (gut!!!) dass ich eigentlich keine Zeit hatte um ihn zu trauern. Und jetzt vermisse ich ihn so krass. Das hätte ich nicht vermutet.
Ok. Dann ist jetzt Trauerarbeit angesagt.
Und meine Kunst. Was ist damit?
Das ist und bleibt ein wunder Punkt.
Und die Kunst hat mir geholfen, immer. Das Schaffen, das Erschaffen. In allen Zeiten. Und jetzt verzichte ich darauf weil etwas daran vergiftet ist, sich schlecht anfühlt, ich keinen Weg raus finden aus der Schaffenskrise, und ich kotzen muss wenn die alten Gesten wieder auftauchen und ich keine neuen Wege finde … ich bin kreativ leer und ich brauche die Kreativität um mich zu spüren … um zu regenerieren … und gleichzeitig bin ich zu müde und zu erschöpft um mich dem „Schaffen“ zu widmen … ich komme hier nicht raus. Seit Jahren nicht.
Und ich brauche sie, meine Kunst. Meine Kreativität.
Mein Denken, meine Authentizität, meine Bilder, mein Schreiben. Ich kann nicht mehr denken, nicht mehr wirklich denken ohne das Schreiben und ich mag nicht mehr schreiben weil es sich leer anfühlt, ich keine Ideen mehr habe, müde bin …

Fotos von gestern

Ich gehöre nirgendwo dazu …

… und das ist ok so.
Oder auch eben nicht.
Zu viel sein, mich zu viel zeigen, zu offen, zu ehrlich, zu emotional …
Und dann ausgeschlossen werden.
Kenne ich schon.
Brauch ich nicht mehr.
Und jetzt?
Ich weiss es nicht.
Alpträume die ganze Nacht. Verstört. Traurig. Vor allem: sehr alleine.

Es ging mir richtig gut.
Irgendwie darf das nicht sein.
„Einen kopf kleiner machen“, das versuchen Menschen bei mir immer wieder. Und da hilft es auch wenig wenn ich vermute, dass da mitspielt, dass ich bedrohlich scheine für die Autorität mancher Menschen …
Und ich Unsicherheit riechen kann. Und ich dann unter Vorwand weggemacht werde.
Es ist so fucking langweilig.

ja, ich war krass drauf.

und: nein, nicht so.

 

Gerswalde

15 kilometer spazieren. In einen See schwimmen. Von Mücken zerstochen wurde. Lecker gegessen bei pargg im Grossen Garten.
Ein schöner Tag … trotz Gelenk- und Muskelschmerzen von der  „playfight“ Session gestern Abend…
Ich hole mir meine Freiheit zurück.

Bauhaus / Bewegung / Tanz / Synthese

So ….

Nachdem ich die Ausstellung in den letzten Beitrag ge-dissed habe komme ich zurück auf das, was mich ursprünglich daran interessiert hat (neben dem “Bauhaus interessiert mich halt” Faktor), nämlich : Körper und Bewegung. 

ich fange mal vorne an.
Meine erste wirklich grosse Liebe war Bewegungstheater. “Expression corporelle” (Körperausdruck)hiess der Hobbykurs, den ich belegt hatte in der Schule. Mittagspause von 12:30 Uhr bis 14 Uhr. Einmal oder zweimal die Woche, ich weiss es nicht mehr.
Der Lehrer der “expression corporelle” unterrichtete, war “anders”. Gross, hager,  ein Ohrring im linken Ohr. Trug Kleidung die kein anderer Lehrer trug und sein Theater Inszenierungen waren für mich ein Zugang zu einer anderen Welt … Motorräder auf Bühne, geile Musik, und alles ohne Worte …
Das wollte ich auch. Und ich war gut. Die “expression corporelle” hat mich damals durch eine Zeit gerettet, die ich anders kaum überlebt hätte. Ich war Fan girl. Hart. Bin so oft ich konnte ins Theater, habe mir alles mögliche angesehen, von klassischem Molière zu experimentellem Tanz. an jedem Workshop der für teenies offen war teilgenommen, irgendwann freitags abends nach der Schule den Zug in die Stadt genommen um am Erwachsenen Kurs von meinem Lehrer teil zu nehmen. Bob. Erst im Anfängerkurs, dann im Fortgeschrittenen Kurs.
Und dann hat Bob einen Workshop organisiert bei seiner Lehrerin in der Schweiz. Susanne Martinet. (Es gibt damit drei Personen in meinem Leben, die mein Leben auf direkte oder indirekte Weise sehr stark beeinflusst haben und sie heissen Susanne, Susanne und Susan … sehr originell …. )
Susanne Martinet, hat in Genf beim Institut Jacques-Delcroze gelernt … und war ein grosse Bauhaus Fan …
Die Ausstellung gestern, der erste Name den ich las war Emile Jacques-Delcroze. Klar.
Wieso beschäftigt mich das Alles so im Moment. Weil ich meine Körperlichkeit, Körperausdruck, wie ich damit umgehe und was ich damit tue seit einiger Zeit neu ausprobiere, in Frage stelle, mich neu dafür interessiere. Das hat mit dem Gaga tanzen angefangen und zieht sich wie ein roter Faden durch Vieles was mir begegnet. In Frankfurt merkte ich, dass ich, die Kampfkünstlerin auf einmal ein sehr grosse Bedürfnis nach impro tanz hatte und mir der Tanzworkshop von Pia Andre am besten gefallen hat (ich hatte mich auch sehr auf den gefreut) …
Und ich merke wie mir das Taekwondo Training geben wieder Spass macht seitdem ich andere Elemente mit ins Training integriere, ein anderes Körpererleben, ein Ausprobieren, ein Loslassen der Rigidität. …
Ja und es gibt auch Momente wo ich merke, dass schlechte Körperarbeit echt problematisch sein kann. Die “Pantarei Approach” Ausbildung habe ich pausiert, genau deswegen. Weil etwas dort nicht stimmt. Und ich bin hin weil ich den Ansatz Körper mit in Therapie einzubeziehen spannend finde. Das tue ich nach wie vor. Aber nicht so.
Also, ja …
Ich mag Körper in Bewegung. Ich spüre eine tiefe Berührung beim Tanz zusammen, beim impro Tanz wo ich alleine und doch in einer Gruppe bin, beim gemeinsamen freien auf einander reagierenden Bewegen …
Und irgendwo spüre ich dass alte und neue Fäden zusammen kommen, auch wenn es noch vage ist 
Es ist schön die 15 jährige Anne, die auf der Bühne leben wollte mit der 52 jährigen Anne zu verbinden … 

to be continued …

Innere Landschaften

Mein Ausflug nach Dessau … war interessant.

Nur nicht so wie ich erwartet hatte.
In der letzten Zeit ist sowieso so manches nicht mehr so wie ich es erwartet hatte …

Kleiner Zwischengedanke: ich hatte letzte Nacht Alpträume. Von Hasen, ganz ganz vielen Hasen, die erst bedrohlich waren und dann Helfer waren, von Menschen die “Feinde” waren und dann nicht mehr, und dann doch einfach verschwanden. Von tiefem alleine sein.
Als ich wach wurde war ich sehr verwirrt, verstört und habe lange gebraucht um mich zu orientieren.
Und, ich hatte keine Traurigkeit, Angst, ja. Aber keine Traurigkeit. Kein schmerzendes Herz.

ok, back to Dessau.
Ja, klar, wollte ich zum Bauhaus Museum, wieso sollte ich sonst nach Dessau …
Es ist leer dort. Verlassen. Deprimierend.
… genau das hätte ich noch vor einer Weile nicht so empfunden. Und auch jetzt war meine erster Gedanke: oh, hier sieht es echt krass interessant aus.
Denn ich habe diese Zwischenzonen, das Verlassenen, Verfallene, Leere immer geliebt.
Die verlassenen Gebäude, in denen nur noch ein Laden geöffnet ist, die grossen Strassen mit kaum Autos, alte Häuser in denen niemand mehr wohnt neben Plattengebäuden … und dazwischen wild wuchernde Sträucher und Gräser …
Das war mein Ding.
Und ..
Es ist es nicht mehr.
Ich mag keine toten Landschaften mehr.
Ich mag es schön.
Lebendig.
Nein, nicht voll und nicht perfekt, bitte nicht.
Ich mag es noch immer offen und weit und ein bisschen improvisiert.
aber nicht mehr hässlich und tot.
Meine Landschaften haben sich verändert.
Und nicht nur im Aussen.
Auch in mir.
Bei der Gestalt Tagung in Göttingen habe ich eine innere Landschaft gemalt, die eine alte war, ich wollte die neue, schöne noch nicht wahrhaben, ich dachte, ich darf das nicht … und bin in das karge, schwarze tote zurück gegangen und das hat mich in eine tiefe Krise gestürzt.
Wieder.
Und dann im Eichgrund habe ich meine Landschaft neu gestaltet und das Lebendige in mir zugelassen.

Meine Landschaften ändern sich.

Gestern Abend mit Pascale am Helmi gesessen in einer Bar und ich war nicht mehr die, die an der Bar vorbei geht, alleine, und sich wünscht dort mit jemanden zu sitzen. sondern: ich sitze da.
Wie schön.
Im Leben. 

Ach ja, Dessau.
Nicht meine Stadt.
Und das Museum ist weird. Unten alles leer, ein schlecht sortierter Shop verloren in dem riesigen Raum, ein nicht einladender Essensort (das Essen war aber ok), und vor Allem: ein Gefühl von Leere und Konzeptlosigkeit.
Die Ausstellung oben ist total dunkel und viel zu dicht … Die temporäre Ausstellung unten über Tanz und Körper und Gymnastik im Bauhaus Kontext war einfach “lazy”. Ein paar Fotos, ein paar Texte, vier Videos, die ich teilweise schon kannte.
Kein Bezug zum jetzt. Und das erwarte ich bei einer temporären Ausstellung schon. Und ein bisschen mehr research und ein bisschen mehr Freude bei der Präsentation. Das war einfach nur wie ich Schulprojekt.
Enttäuschend.
Wenn die internet Präsenz besser ist als das echte … dann stimmt etwas nicht.
Das Bauhaus Haus ist natürlich toll, und auch da: da würde echt mehr gehen! so krass viel mehr.
Und: es war leer, die Besucher alle ein bisschen verloren, kein Konzept … Schade.
Was soll ich sagen: ich habe einen Zug zwei Stunden früher als geplant zurück nach Berlin genommen, ich wollte nur noch weg da.

Und: muss ich sagen, dass ich das Bauhaus Museum in Weimar einfach nur toll finde und so viel interessanter und besser präsentiert als das in Dessau? Und ich mag Weimar, aus vielen Gründen (dass es da gute Kaffeeläden gibt und viele Buchhandlungen gefällt mir natürlich auch ) und habe da keine Fluchtgefühle … in Dessau dachte ich irgendwann nur noch “weg hier”. Ich war selten so erleichtert wieder in Berlin anzukommen … auch wenn ankommen am Hauptbahnhof nicht meine Wohlfühlmoment ist …

Ich brauche Ruhe, Natur, Grün, Wasser, Weite, gutes Essen, Bewegung und still sitzen und lesen … ich brauche spazieren und schwimmen und bauen und werkeln und abends ein Bier trinken oder einen Wein … ich brauche gute Gespräche, Umarmungen, Schönheit und ein bisschen schöne Aufregung.

Etwas läuft bei mir laut im Hintergrund … (geht das? laut und Hintergrund? ja)

Etwas bei dem der Satz „sunk cost fallacy” immer wieder hochkommt.
Und der Satz “sie wird mich nie lieben”, der mir vor ein paar Tagen in alten Tagebüchern mehrfach entgegen sprang (ich habe einen Gutschein gesucht und gehofft ihn in einer der Hefte gesteckt zu haben … nein, hatte ich nicht)
Ich habe letzte Woche etwas ganz tief verstanden und ich weiss, dass ich damit sehr vorsichtig umgehen muss und ganz viel Mitgefühl für mich brauche um das zu verdauen.
Es war Alles eine Illusion.
Eine die gefüttert wurde. Von mir und auch nicht nur von mir …
Und, es ändert nichts dran. Es war eine Illusion. Und, ja, das tut weh.

to be continued …

Leben

Heute bin ich genau so viele Tage alt als meine Mutter war als sie gestorben ist.

ich fahre heute alleine nach Dessau, mache einen Ausflug. Für mich, für sie.

fürs Leben.

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Mich haben meine Tränen überrascht heute morgen.

Dass ich anscheinend noch traurig sein kann, Dich vermissen kann. Oder: dass ich endlich Dich vermissen kann … einfach so . 

Und Dich vermissen, wirklich Dich.

Nicht jemand anders anders an Stelle von Dir.

Ich vermisse Dich und es tut mir leid, dass Dein Leben so eine tragische Wendung genommen hat, dass Du einsam warst und keine Hilfe bekommen hast und Dich nie für Dich und für eine Veränderung entschieden hast.

Wir haben darunter gelitten. Und am meisten hast Du darunter gelitten.

Ich bin dankbar, dass ich lebe. Und dass ich mir Unterstützung organisiert habe, dass ich verändern darf und kann, dass ich die Möglichkeit habe mein Leben zu gestalten.

Ich bin auf dem Weg zurück nach Berlin …

Ein Wochende was sich angefühlt hat wie zwei Wochen …

Ein Seminar, bei dem ich immer wieder neu entschieden habe zu bleiben, entgegen all meiner Fluchtimpulse. Und das war gut so.
Und wo in den allerletzten Stunden ich anfing zu verstehen …

Ich erlaube mir meine alten Geschichten hinter mir zu lassen.
Nicht immer wieder auszugraben, mich nicht mehr darüber zu definieren. 
Die letzten 2 Wochen bin ich zurück gegangen in alte Traumatisierungen, in schlimmer Erinnerungen, in Verletzungen und Entwürdigungen. 
Und : es ist vorbei. Es ist einfach vorbei. Ich habe nochmal hingeschaut und ich kann sagen: das bin ich nicht mehr. Und: das bin ich schon lange nicht mehr. Ich hatte es nur nicht bemerkt. 
In mir ist Leben. Es ist nur noch so ungewohnt und es hat mir Angst gemacht. Es hat sich angefühlt wie ein Verrat.  ein Verlassen. 
Es war nicht nur einfacher mich über das Alte zu definieren, in allen Hinsichten,. es war auch ein alter Versuch eine Verbindung zu bewahren.

Und: Visionen und Trancezustände.
Die Dunkelheit bringt mich in andere Welten.
Ich bin in der Nacht nahlos von einer Realität in die andere geglitten. Und nein, ich habe nicht im Stehen und Laufen geschlafen und geträumt.